Angebote – Entdecke das Gen of Eva

Unsere Zeit scheint nicht für Spiritualität gemacht und dennoch suchen wir sie mehr denn je. Wir ahnen, dass wir dem eigenen Lebensplan ohne Spiritualität kaum näherkommen. Aufgerieben zwischen Familie, Beruf und Berufung, sozialen Anforderungen, patriarchalen Strukturen und neuen Lebensentwürfen, sehnen wir uns nach der Antwort.

Monats-, Jahres- und Lebenszyklen werfen Fragen auf und geben Antworten. Mit Fachwissen, Einfühlungsvermögen, Respekt und Humor entdecken wir das Potenzial, das in unserer Geschichte lebt und suchen gemeinsam nach Antworten, die für jede stimmen.

Auf Anfrage führe ich sehr gerne für unten angeführte Themen Seminare, Workshops und Vorträge durch. Das Angebot richtet sich an interessierte Frauengruppen und -Vereine. Inhalte und Arbeitsmethoden werden vorgestellt und gemeinsam besprechen wir das Thema, den Umfang, den Veranstaltungsort und die Daten.

Ich freue mich auf deine/eure Anfrage und auf das Entdecken des Potentials, das in jeder Frau, in unserer Geschichte und in unserem gemeinsamen Tun lebt.

Gerne verweise ich für die bereits ausgeschriebenen Aktivitäten auf  die Seite „Aktivitäten„

 

Welt der FRAUEN der Welt

«Es gibt keine Grenzen für das, was wir als Frauen erreichen können.» (Michelle Obama)

Jede Frau hat ihre ganz eigene Geschichte mit Geschichten über ganz persönliche Erlebnisse – schmerzliche und glückliche. Wenn wir über den eigenen Tellerrand, über die eigenen Grenzen hinausschauen, dann können wir die verbindende HERstory erfahren. Frauen erzählen Geschichten über Religion, Frauenrechte, Frauengesundheit, Geburtsriten, Schönheitsideale und Traditionen, Frau und Sexualität, Tabuthemen – die Themen sind so vielfältig wie die Frauen selbst

Eine wichtige Aufgabe der heutigen Zeit ist die Überwindung des derzeit herrschenden patriarchalen Systems, das nur das Gesetz des Stärkeren zu kennen scheint. Die Göttin wurde im Laufe der Geschichte von ihrem Platz vertrieben, ihrer Göttlichkeit beraubt und ihre Heiligkeit wurde ihr abgesprochen. Der Monotheismus und die Dominanz des männlichen Prinzips brachten die Welt aus dem Gleichgewicht.

Um eine egalitäre Gesellschaft aufzubauen, aus alten bewährten Kulturen mit ihren Schöpfungsmythen, ihrer Naturverbundenheit, den gesellschaftlichen Strukturen und Geschichten zu lernen und Neues zu entwickeln, dürfen Frauen sich nicht auseinanderdividieren lassen. Es gilt, die Vielfalt der Welt, die Vielfalt der Frauen zu sehen, das Verbindende zu betonen und das Andere zu respektieren. Leid und Schmerz aber auch Freude und Liebe unterscheiden nicht zwischen Staaten, Hautfarben und Religionsangehörigkeit. Es geht um nichts weniger als um uns alle!

Flyer

 

Jahresfeste

Die Zyklen des Lebens

„Unsere Reise zu den Ursprüngen ist zugleich die Reise in unsere Zukunft.“ (Gerda Weiler)

Die Jahresfeste sind seit den Göttinnenkulturen wichtige Ereignisse im Jahreslauf. Sie entspringen der Beschäftigung mit den Natur- und Jahreszyklen und den Lebenszyklen der Menschen.

Die Jahresfeste sind Kraftquellen, die Verbindung mit der Urquelle – einerseits mit der Urkraft der Erde und andererseits mit dem Universum.

Der matriarchale Kalender ist eine regelmässige Kombination aus Mond- und Sonnenkalender und teilt sich in 8 Abschnitte von je ca. 6 Wochen. Tage und Nächte der Jahresfeste sind „Lostage“ mit besonderer Bedeutung. Diese matriarchalen Jahresfeste feiern wir auch heute noch. Sie wurden von der christlichen Tradition übernommen und im Inhalt und Symbolik abgeändert (z.B. Lichtmess, Ostern, Weihnachten….)

Es ist mir wichtig, die Mysterien der alten Kulturen und die Bedeutung für die Menschen von heute aufzuzeigen, ohne Zuflucht zu irrationalen Glaubensvorstellungen zu nehmen.

Jahresfeste Aufstellung PDF

Frauenzirkel

«Es liegt eine tiefe Magie darin, wenn Frauen zusammenkommen und beschließen, einander zu erheben, statt zu konkurrieren.» (unbekannt)

Frauenzirkel basieren auf alten Traditionen des weiblichen Zusammenkommens. Ein Frauenkreis ist ein geschützter, wertfreier Raum, nicht um Ratschläge zu geben, sondern um sich authentisch auszutauschen, Respekt und Mitgefühl zu leben, sich gegenseitig zu unterstützen, Impulse zu geben und zu bekommen und Kraft zu tanken.

Die Zusammenkünfte bieten Raum für Diskussionen, für Austausch von Wissen. Sie ermöglichen, mit einem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, die Verbindung mit der individuellen Geschichte und mit der weiblichen Geschichtsschreibung – mit HERstory.

Wechseljahre

Frauenzeit – die neue Weiblichkeit während und nach den Wechseljahren

„Wechseljahre sind weder eine Krankheit noch eine biologische Tragödie, sondern  Auftakt in eine neue Fruchtbarkeit.“ (Julia Onken)

Bei Beginn der Wechseljahre haben Frauen viele Phasen durchlebt. Sie treten ein in das Reich der Grossmutter – der Grossen Mutter – und leben den Archetyp der weisen Alten. Die damit verbundene Veränderung wird im gesellschaftlichen Diskurs häufig negativ betrachtet. Diese Bewertung beeinträchtigt eine positive Wahrnehmung. Frauen haben die Wahl, den gesellschaftlichen Vorstellung und Zwängen zu folgen oder die Schönheit der späten Jahre zu geniessen und aus ihrem reichen Erfahrungsschatz zu schöpfen.

Das Wissen über die Natur- und Lebenszyklen, die kulturhistorischen Hintergründe der weiblichen Geschichte, sowie die Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von Frauen in anderen Kulturkreisen geben eine neue Sichtweise und mögliche Hilfestellungen, als  Vorbereitung, während und  nach den Wechseljahren.

Wir beschäftigen uns mit den psychischen und physischen Vorgängen und den Umwälzungsprozessen dieser Lebensphase. Das Ansehen der älteren Frauen und das Rollenverständnis bedürfen einer neuen Definition. Es liegt allein an uns Frauen, Wechseljahre neu zu interpretieren, dadurch zu einem neuen Lebensgefühl zu kommen und die Weisheit der weisen Frauen neu zu entdecken.

Menstruation

Der vollkommene Mondrhythmus der Frau

„Der menstruelle Zyklus ist im Grunde ein dynamisches Geschehen, das sich intensiv auf das physische, emotionale, intellektuelle und spirituelle Wachstum der Frau, ihres Lebensumfeldes und unserer Gesellschaft auswirken könnte, wäre es von den durch Konditionierung und Gesellschaft auferlegten Restriktionen befreit.“ (Miranda Gray)

Der Mondrhythmus der Frau symbolisierte immer schon die besondere Macht und Kraft der Frauen, des Mondes und der Natur. Frauen wussten um diese Geheimnisse und ihre weibliche Besonderheit. In patriarchalen Gesellschaftsstrukturen wurden sie jedoch immer mehr abgewertet und können sich heute nicht leisten, nicht zu funktionieren. Manche Frauen leiden nicht selten an körperlichen Symptomen und seelischen Schwankungen, vor, während und nach der Menstruation. Damit wird die Menstruation als Last empfunden, im besten Fall als eine Unpässlichkeit, eine Belästigung.

Wir wollen den vollkommenen Mondrhythmus der Frau neu entdecken, ihn und seine Hintergründe kennen lernen und ihm wieder den richtigen Stellenwert in unserem Leben geben, damit Frauen ihr Frausein in der fruchtbaren Zeit zwischen Menarche und Menopause lustvoll und bereichernd erleben können.

Es ist höchste Zeit, das alte Frauenwissen, die natürlichen Gesetze und den weiblichen Körper wieder kennen und schätzen zu lernen und authentisch, unbequem, entspannt, hingebungsvoll, berührbar, wütend, mutig, voller Vertrauen, kritisch, anders, natürlich, sich selbst zu sein…

 

Weibliche Spiritualität

„…damit Frauen sich wieder erinnern, dass sie nicht aus einer männlichen Rippe erschaffen wurden!“ (Tina Vidal)

Seit Urzeiten ist die Göttin die Seele der Erde, die Schöpferin des Himmels und der lebendigen Wesen. Alle kannten und ehrten sie in Frauen und Männern, in der Natur, im Wechsel der Jahreszeiten und in den Veränderungen des Lebens. Muttergöttin, Weltenmutter sind Bezeichnungen mit uralter Tradition. Viele Schöpfungsmythen und archäologische Funde zeugen davon.

Der Monotheismus, die Alleinherrschaft eines männlichen Gottes, fiel nicht vom Himmel. Die Göttin wurde im Laufe der Geschichte von ihrem Platz vertrieben, ihrer Göttlichkeit beraubt und ihre Heiligkeit wurde ihr abgesprochen. Was nicht gänzlich eliminiert werden konnte, wurde vom Patriarchat vereinnahmt. Auf Kult- und Kraftplätze wurden Kirchen gebaut. Aus der Grossen Göttin wurde die christliche Maria. Heute fehlt den Frauen und Männern das Göttlich Weibliche. Die Welt ist nicht in Balance.

Matriarchale Spiritualität unterscheidet sich grundlegend von den Religionssystemen patriarchaler Gesellschaften. In matriarchale Kulturen wird alles als heilig betrachtet. Ihr Begriff von Göttlichkeit ist immanent. Der größte Stern und der kleinste Grashalm sind göttlich. Das bedeutet, dass für sie die Welt selbst göttlich ist und zwar weiblich göttlich.

Das belegt die weltweite verbreitete Vorstellung von den beiden Urgöttinnen Kosmos und Erde. Die kosmische Urgöttin ist die Schöpferin der Welt an sich: die ägyptische Nut, die alles aus sich gebar oder die mittelmeerische Eurynome, die das Welt-Ei hervorbrachte, aus dem alle Dinge fielen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Erde gilt als ihre Tochter, sie ist als Urmutter alles Lebendigen auch eine Urgöttin, wie z.B. die prä-hellenische Gaia-Rhea, die indische Prithivi, mit mittelmeerische Magna Mater, die alteuropäische Dana-Ana zeigen.

Diese Urgöttinnen spiegeln die matriarchale Auffassung, dass das Weibliche das Umfassende ist. Ein Gedanke, den wir auch in der altchinesischen Lehre vom „Tao“ als dem umfassenden Weiblichen wiederfinden.

Noch im Mittelalter ist die Rede von „Frau Welt“, die wie „Frau Holle“ oder „Frau Venus“ eine Göttin ist, die alle Wesen umfasst. Deshalb sind wir stets „auf der Welt“ oder „in der Welt“ und niemals getrennt von ihr. In dieses umfassende Weibliche eingebettet entwickelt sich alles Weitere in zueinander gehörenden Polaritäten: Licht und Dunkel, Sommer und Winter, Bewegung und Ruhe, Weiblich und Männlich…

Diesen komplementären Polen wird im Matriarchat keine Wertung untergeschoben und ihr Wirken entwickelt sich nicht in Gegensätzen, sondern im dynamischen Wechselspiel. Erst in den patriarchalen Religionen und Philosophien wurden das Weibliche, das Dunkle etc. als negativ abgewertet. Die matriarchale Welt hingegen wird nur dann als heil betrachtet, wenn die Polaritäten in vollkommener Balance sind.

Patriarchale Religionen sind geprägt von einem transzendenten Gott ausserhalb der Welt, dessen Existenz nicht erfahren werden kann, sondern geglaubt werden muss. (nach einer Definition von Heide Göttner-Abendroth)

Kranz der Göttin

„Die Religion ist zu wichtig, um sie den Männern zu überlassen.“ (Christa Mulack)

Vor der Erfindung männlicher Ur-, Schöpfer- und Vater-Götter standen die matriarchalen Schöpfungsgeschichten.

Wir kennen sie, die vorchristliche Göttin mit ihren vielen Namen, in ihren facettenreichen Aspekten und Gestalten: als ägyptische Göttin Nut, griechische Gaia, altirisch-keltische Danu, nordische Nerthus, phönizische Astarte, indianische Pachamama, …….. Sie sind die Muttergöttinnen, die Sonnengöttinnen, die Weltengöttinnen, die Fruchtbarkeitsgöttinnen, die Todesgöttinnen, ….

Die institutionalisierten, patriarchalen Religionen kennen die Mala-Gebetskette aus dem Buddhismus und Hinduismus, die islamische Misbaha bzw. Tesbih und in unseren Breitengraden den christlichen Rosenkranz. Dieser zeigt das Leben und Leiden Jesu. Maria, die Muttergöttin, wird lediglich in Bezug auf das Leben und Leiden des Sohnes wahrgenommen. In der christlichen Tradition ist Maria keine selbständige Göttin mehr. Sie ist übriggeblieben als die Magd des Herrn, als jungfräuliche Mutter, als Unbefleckte, die jedes Jahr am 15. August zu „Mariä Himmelfahrt“ vom Sohn in den Himmel hinaufgeholt wird.

Wir Menschen und die ganze Welt brauchen die Göttin, das weiblich Göttliche. Der von mir geschaffene «Kranz der Göttin», gestaltet als Meditationskette, als Gebetsschnur, anerkennt und ehrt die Grosse Göttin in ihren facettenreichen Aspekten und Wirkungsbereichen. Er beinhaltet Ehre, Dank und Bitte zugleich und ist Begleitung auf dem täglichen Weg zu einer erfüllten Weiblichkeit.

 

Juwel der Göttin

Die Kraft und Macht der Frauen

„Als Frauen hat unser Sinn für das Heilige seine Grundhaltung in unserem eigenen Körper.“ (Kathy Jones)

Das „Mondblut“ begleitet Frauen viele Jahre ihres Lebens. Der Menstruationzyklus ist der Kreislauf von Schöpfung, Bewahrung, Tod und Wiedergeburt. Die heilige Schale im Schoss der Frau ist ein Juwel und wirkt von der Geburt bis zum Tod.

Die erste Monatsblutung kommt meist völlig unerwartet und überraschend. Die Menarche ist ein grosses, entscheidendes Ereignis für jedes Mädchen! Es ist die Einweihung vom Mädchen zur jungen Frau!

Ein Grund zum Feiern, ihr mutigen Frauen!

Das Frausein in der fruchtbaren Zeit zwischen Menarche und Menopause lustvoll und bereichernd zu erleben, ist ein Privileg der erwachten Frau. Abseits von patriarchalen Strukturen finden Frauen Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen der Geliebten, der Liebenden, der selbstbestimmten, unabhängigen, freien Frau. Frauen, die sich für die Mutterschaft entscheiden, haben mit Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt Gelegenheit, sich und ihre Göttlichkeit, ihr Frausein als Muttergöttin zu erleben. Im Laufe eines Mondzyklus sind Frauen Königinnen – Königinnen des Wassers, der Erde, der Luft, des Feuers.

Ein Grund zum Feiern, ihr wundervollen Frauen!

Die Menopause, das Ende der Menstruationszyklen ist die Chance, ins Reich der grossen Mütter einzutreten. Weise Frauen kennen die Tiefen des Wassers, die Leichtigkeit der Luft, die Macht des Feuers und das Gehaltenwerden der Mutter Erde. Im Laufe der vielen Mondzyklen sind sie, reich an Lebenserfahrung, zu Kaiserinnen geworden.

Ein Grund zum Feiern, ihr weisen Frauen!

Das „Juwel der Göttin“ versteht sich als Symbol der Lebenskraft, der tiefen Gefühle, der Freude, des Lebens – ein Symbol des Wissens und der Erfahrungen der weisen Frauen.

  • Das „Juwel der Göttin“ ist ein Geschenk bei der Menarche.
  • Das „Juwel der Göttin“ dient als Meditationssymbol während der Menstruation.
  • Das „Juwel der Göttin“ ist Unterstützung bei Schwangerschaft und Geburt.
  • Das „Juwel der Göttin“ ist gesammelte Kraft.